ISO 14001 Revision 2015

Alle Zertifikate nach ISO 9001:2008 sowie ISO 14001:2009 verlieren ab September 2018 ihre Gültigkeit. Wir unterstützen Sie gerne bei der Umstellung.


Die Revisionen werden einer gemeinsamen Struktur, der sogenannten „High Level Structure“ folgen:

 

 

  1. Anwendungsbereich

  2. Normative Verweisungen

  3. Begriffe und Definitionen

  4. Kontext der Organisation

  5. Leitung

  6. Planung

  7. Unterstützung

  8. Betrieb

  9. Leistungsbewertung

10. Verbesserung

 

 

 

Die größten Veränderungen der DIN EN ISO 14001

 

  • Im Kontext der Organisation sollen die externen Belange und damit Einflüsse stärker berücksichtigt werden. Die Erfordernisse und Erwartungen „interessierter Parteien“ sollen besser verstanden und dahingehend bewertet werden, ob aus ihnen konkrete Anforderungen erwachsen
     
  • Das Top-Management soll u.a. mehr Verantwortung übernehmen für die Effektivität des Managementsystems sowie die Integration des Umweltmanagements in die Geschäftsprozesse
     
  • Ein Beauftragter des Managements wird explizit nicht mehr gefordert
     
  • Die adäquaten Verantwortlichkeiten müssen sinnvoll festlegt und Kompetenzen innerhalb der Organisation sicherstellt werden
     
  • Schon bei der Festlegung der Umweltziele sollen, wo sinnvoll und möglich, Indikatoren verwendet werden, an denen sich die Zielerreichung und damit die Umweltleistung messen lassen. Dazu wird u.a. auf die Norm ISO 14031 „Umweltmanagement – Umweltleistungsbewertung“ verwiesen
     
  • Der gesamte Planungsprozess im Umweltmanagement wurde neu strukturiert und soll zukünftig stärker die (positiven und negativen) Umwelteinflüsse von Aktivitäten, Produkten und Dienstleistungen „unter Berücksichtigung einer Lebenszyklusperspektive“ umfassen. Die Umweltbewertung muss zwar nicht explizit z.B. eine Ökobilanzierung von Produkten und Prozessen umfassen
     
  • Neben bedeutenden Umweltaspekten müssen auch alle einzugehenden Verpflichtungen (rechtlich, kundenspezifisch, etc.) sowie die mit Gefahren und Chancen verbundenen Risiken beurteilt werden
     
  • Auch in der Kommunikation sollen die eingegangenen Verpflichtungen zum Umweltschutz stärker als bisher beachtet werden. Die externe Darstellung und Berichtserstattung muss geregelt sein
     
  • In Bezug auf Dokumente und Aufzeichnungen wird nur noch der Begriff der „dokumentierten Information“ verwendet
     
  • In der Ablaufplanung und –kontrolle sollen, soweit beeinflussbar, auch vor- und nachgelagerte sowie insbesondere ausgelagerte Prozesse stärker berücksichtigt werden
     
  • Die Umwelteinflüsse von Produkten und Dienstleistungen bis zu deren Nutzungsende sollen berücksichtigt werden
     
  • Aufbauend auf der erweiterten Umweltbewertung werden nun auch die Ansprüche an die Bewertung der Umweltleistung erhöht
     
  • Überwachung und Messung schließen jetzt explizit auch alle sonstigen Verpflichtungen und Risiken des Unternehmens in Bezug auf die Umweltleistung mit ein
     
  • Die Korrektur von Abweichungen sowie der Verbesserungsprozess sind jetzt stärker auf das Umfeld der Organisation sowie die Verbesserung der Umweltleistung insgesamt fokussiert

 

 

Kontakt

Lieber Beratung

Am Burghof 57
41516 Grevenbroich

Rufen Sie einfach an unter

 

Telefon: 02182 - 18 49 5

Mobil: 0172 - 29 63 38 0

E-mail: info@LieberQM.de

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Lieber Beratung 2017