ISO 9001 Revision 2015

Alle Zertifikate nach ISO 9001:2008 sowie ISO 14001:2009 verlieren ab September 2018 ihre Gültigkeit. Wir unterstützen Sie gerne bei der Umstellung.

 

 

Die Revisionen werden einer gemeinsamen Struktur, der sogenannten „High Level Structure“ folgen:

 

  1. Anwendungsbereich

  2. Normative Verweisungen

  3. Begriffe und Definitionen

  4. Kontext der Organisation

  5. Leitung

  6. Planung

  7. Unterstützung

  8. Betrieb

  9. Leistungsbewertung

10. Verbesserung


 

 

 

Die größten Veränderungen der DIN EN ISO 9001

 

  • Verbesserte Anwendbarkeit für Dienstleistungsorganisationen
     
  • Die Anforderungen an die Führung nehmen zu
     
  • Keine Forderung nach einem Beauftragten der obersten Leitung
     
  • Ziele müssen präziser und mit Zeitbezug formuliert werden
     
  • Weniger detailliert beschriebene Anforderungen
     
  • Verstärkte Berücksichtigung des Umfeldes der Organisation Bestimmung, Festlegung und gegebenenfalls Aktualisierung der relevanten interessierten Parteien sowie des Verständnisses ihrer Erwartungen und Bedürfnisse
     
  • Die Betrachtung von „Risiken“ und „Risikomanagement“ nimmt deutlich an Bedeutung zu. Risiko ist definiert als: „effect of uncertainty“ Bei der Planung müssen Risiken adressiert werden, die Risiko-basierte Denkweise wird zu Grunde gelegt. Die Berücksichtigung von Risiken wird auf vielen Ebenen integriert: im prozessorientierten Ansatz, der Führung und sehr stark im Planungsabschnitt – aber kein Risikomanagement nach ISO 31000
     
  • Eine Notfallplanung wird gefordert inkl. Risikoanalyse
     
  • Prozesse mit Bezug auf Produktrealisierung und Kundenzufriedenheit werden stärker gewichtet. Der prozessorientiert Ansatz wird gestärkt und klarer beschrieben
     
  • Identifikation der notwendigen Prozesse, Definition der Inputs und der erwarteten Ergebnisse dieser Prozesse, Reihenfolge und Interaktion der Prozesse, Verantwortlichen benennen, notwendigen Ressourcen identifizieren und bereitstellen sowie die jeweiligen Risiken für die Produktqualität eines jeden Prozesses bewerten und gegebenenfalls minimieren
     
  • Prozesskennzahlen werden gefordert
     
  • Die Grenzen des Systems müssen definiert werden
     
  • Die Zulässigkeit von Ausschlüssen wird voraussichtlich entfallen
     
  • Die Flexibilität der Nutzung der Dokumentation wird erhöht
     
  • “Dokumente und Aufzeichnungen” wird ersetzt durch “dokumentierte Information”
     
  • Ein QM Handbuch ist nicht mehr explizit gefordert
     
  • Veränderungen in der Organisation sollen geplant werden
     
  • Wissensmanagement nimmt an Bedeutung zu
     
  • Forderung nach „Kontinuierlicher Verbesserung“ des Qualitätsmanagementsystems ist allgemeiner gehalten und gibt der Organisation mehr Spielraum
     
  • Die strategische Ausrichtung der Organisation wird verstärkt und  wird berücksichtigt, u.a. im Rahmen des Management Reviews
     
  • Kompetenz des Personals auf allen Ebenen ist sicherzustellen
     
  • Forderungen nach Vorbeugemaßnahmen entfallen als Konsequenz der Risikobetrachtungen
     
  • Aus „Produkt“ wird „Produkte und Dienstleistungen“

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